Derzeit ist eine Vielzahl von Diebstahlalarmen für Elektrofahrräder auf dem Markt. Einige Fahrzeuge sind bereits werkseitig mit solchen Produkten ausgestattet. Das treibt den Preis chinesischer Elektrofahrräder in die Höhe. Diese Geräte geben einen Alarmton mit einer Lautstärke von 80–120 Dezibel ab, sobald das Elektrofahrrad berührt, bewegt oder erschüttert wird. So werden Fahrzeughalter gewarnt, und der „laute Ton“ soll Fahrraddiebe abschrecken und sie zum Aufgeben bewegen. Die Installation und Nutzung solcher Diebstahlsicherungen verringert das Risiko eines Fahrraddiebstahls erheblich.
Außerdem gibt es noch einen kleinen Trick: Individuelle Veränderungen am Elektrofahrrad und ein persönlicher Look können Einbrecher oft abschrecken.
Wer zum Beispiel auffällige Stellen und wichtige Teile des Fahrzeugs mit einzigartigen Mustern oder Kennzeichnungen versieht, kann Diebe und Hehler ins Grübeln bringen – und sie davon abhalten, das Fahrrad zu stehlen oder weiterzuverkaufen.
Elektrofahrrad und Akku möglichst getrennt aufbewahren
Der Akku ist das teuerste Bauteil eines Elektrofahrrads und macht etwa ein Drittel der Fahrzeugkosten aus. Außerdem hat er auch noch im ausgedienten Zustand einen gewissen Wert: Selbst für einen vollständig unbrauchbaren alten Akku lässt sich noch ein beachtlicher Preis erzielen. Das macht Akkus zu einem beliebten Ziel für Diebe.
Wenn es möglich ist, sollte man den Akku beim Abstellen des Elektrofahrrads daher mitnehmen. In den meisten Fällen lassen Diebe Fahrräder ohne Akku stehen.
