Dabei sind zwei Grundsätze zu beachten: Erstens sollte man häufig laden, zweitens darf man den Akku nicht überladen. Diese beiden Punkte haben erheblichen Einfluss auf die Lebensdauer eines günstigen Elektrofahrrads. Je länger es unbenutzt steht, desto stärker wird der Akku geschädigt.
Warum sollte man eine Tiefentladung vermeiden und stattdessen häufig laden?
Beim Entladen bildet sich Bleisulfat im Akku. Beim Laden wird das Bleisulfat wieder in Schwefelsäure und Blei umgewandelt. Ist die Entladung zu tief oder wird der Akku nicht rechtzeitig geladen, kann sich das Bleisulfat nicht zurückbilden. Dadurch sulfatiert die Platte.
Welche Schäden entstehen, wenn der Akku zu lange geladen wird?
Bei zu langer Ladezeit wird das Wasser im Akku verbraucht und die Sulfatierung der Platten beschleunigt. Durch den Wassermangel nimmt die Kapazität des Akkus allmählich ab, bis er schließlich vollständig ausfällt und entsorgt werden muss.
Wie findet man die richtige Ladezeit?
Ladezeit: Nach dem Umschalten der Ladekontrollleuchte auf Grün sollte der Akku noch 1–2 Stunden geladen werden. Danach die Stromversorgung trennen.
Das Ladegerät des Elektrofahrzeugs verfügt nicht über einen Überladeschutz. Auch wenn die Leuchte grün ist, wird der Akku weiter geladen, da die Stromversorgung nicht abgeschaltet wird. Dabei zersetzt sich die Feuchtigkeit im Akku weiter und verdunstet.
Zu spätes Laden und zu langes Laden sind die Hauptursachen für die kurze Lebensdauer des Akkus.
