Elektromotoren, Akkus, Steuergeräte, Rahmen, Ladegeräte und vieles mehr sind wichtig. Doch ein weiteres wichtiges Bauteil ist das Hinterrad des Elektrofahrrads.
Wie schön das Design des Elektrofahrzeugs auch sein mag und wie perfekt und makellos das gesamte elektrische System erscheint – wird die Qualität des Hinterrads des Elektrofahrrads vernachlässigt, kann ein Reifenplatzer unterwegs das Fahrzeug zum Stillstand zwingen. Dann wird das Elektrofahrzeug zur Belastung: Es lässt sich nicht schieben und bewegt sich nicht mehr. Das ist sehr ärgerlich.
Gute Reifen sind deshalb ein wichtiger Bestandteil von Elektrofahrzeugen. Als Händler sollten Sie beim Kauf eines Hinterrads für ein Elektrofahrrad auf zwei wichtige Kennzahlen achten.
Erstens sollte es einer Belastung von 35.000 Einsätzen standhalten. Bei einem luftgefüllten Hinterrad für ein Elektrofahrrad stellt diese hohe Nutzungsfrequenz strenge Anforderungen an die Reifenqualität. Ist die Gummimischung nicht gut formuliert oder enthält sie zu viele Altreifenbestandteile, hält der Reifen den 35.000 Einsätzen möglicherweise nicht stand. Die Herstellung von Reifen für Elektrofahrzeuge wirkt also sehr einfach, erfordert in Wirklichkeit aber viel Fachwissen.
Zweitens sollte der Reifen einem Test über mehr als 3000 Stunden standhalten. Fährt das Elektrofahrzeug insgesamt 3000 Stunden, entspricht das 125 Tagen. Bei einer Nutzung von zwei Stunden täglich bedeutet das eine Lebensdauer von mehr als vier Jahren.
Die Straßen sind voller Kieselsteine und scharfer Gegenstände. Tatsächlich hängt die Lebensdauer eines Reifens stark von seiner Umgebung ab: Bei angenehmen Temperaturen und auf ebener Fahrbahn hält ein Reifen länger als bei höheren Temperaturen.
