Das beste Elektrofahrrad der Welt sollte bei kaltem Wetter möglichst mit Muskelkraft oder im Unterstützungsmodus gefahren werden. Achten Sie außerdem auf die Ladezustands- und Spannungsanzeige des Akkus. Bei Kälte sollte der Akku nicht so tief entladen werden. Vermeiden Sie es, den Akku unterhalb der Mindestspannung zu betreiben. Denn bei kaltem Wetter nehmen sowohl die Speicherkapazität als auch die Entladeleistung des Akkus ab.
Die Standardzuladung eines Elektrofahrrads beträgt 75 kg. Überlasten Sie es möglichst nicht. Falls Sie mit einer höheren Last fahren, sollten Sie das Fahrrad mit Muskelkraft antreiben.
Regen und Schnee machen einem Elektrofahrrad grundsätzlich nichts aus. Der Wasserstand sollte jedoch nicht über die Unterkante des Lagersitzes der elektrischen Nabe steigen, damit kein Wasser in den Motor eindringt und Schäden verursacht. Reinigen Sie das Fahrrad nach einem Regentag oder Schneefall so bald wie möglich. Sind elektrische Bauteile nass geworden, sollten Sie sie ebenfalls mit einem Föhn trocknen, um Korrosion an Metallteilen sowie Kriechströme, Kurzschlüsse und ähnliche Schäden zu vermeiden.
Reduzieren Sie bei Regen und Schnee die Geschwindigkeit und achten Sie besonders auf das Bremsen. Ein längerer Bremsweg hilft, seitliches Wegrutschen und Schleudern zu verhindern und Ihre Sicherheit zu gewährleisten.
Setzen Sie das Elektrofahrrad nicht über längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung aus und stellen Sie es möglichst in den Schatten. Sonnenlicht beschleunigt die Alterung von Lack, Kunststoff, Gummi und elektronischen Bauteilen und verkürzt deren Lebensdauer und Zuverlässigkeit.
Lagern Sie Elektrofahrräder an einem kühlen, gut belüfteten und trockenen Ort, fern von ätzenden Flüssigkeiten und Gasen. Stellen Sie das Fahrrad aufrecht ab, achten Sie auf ausreichenden Reifendruck und belasten Sie den Rahmen nicht. Der Akku sollte separat gelagert werden.
