Öffnet in einem neuen Tab

Anschlussmethode für den Nabenmotor von Elektrofahrrädern

Aufgrund der unterschiedlichen Kommutierungsarten unterscheiden sich bürstenbehaftete und bürstenlose Motoren nicht nur in ihrem inneren Aufbau, sondern auch erheblich in der Anschlussart.

 

1. Anschluss eines bürstenbehafteten Motors. Ein bürstenbehafteter Motor hat zwei Anschlusskabel. In der Regel ist das rote Kabel der Pluspol und das schwarze Kabel der Minuspol des Motors. Werden Plus- und Minuspol vertauscht angeschlossen, läuft der Motor lediglich rückwärts; normalerweise wird er dadurch nicht beschädigt.

 

2. Bestimmung des Phasenwinkels eines zum Verkauf angebotenen Nabenmotors für Elektrofahrräder. Der Phasenwinkel eines bürstenlosen Motors ist die Kurzbezeichnung für seinen algebraischen Phasenwinkel. Bei bürstenlosen Motoren für Elektrofahrzeuge sind algebraische Phasenwinkel von 120° und 60° üblich.

 

Bestimmung des Phasenwinkels eines bürstenlosen Motors durch Messung des Hall-Signals

 

Zunächst ist der magnetische Rastwinkel des bürstenlosen Motors zu erklären. Ein bürstenloser Motor hat üblicherweise 12, 16 oder 18 Magneten. Die entsprechende Anzahl an Statornuten beträgt 36, 48 oder 54. Im Stillstand verlaufen die magnetischen Kraftlinien der Rotormagnete bevorzugt entlang des Weges mit dem geringsten magnetischen Widerstand. Daher befindet sich die Rotormagnetanordnung genau an der Position eines vorstehenden Statorzahns.

 

Die Magnete kommen nicht in der Mitte der Statornut zum Stillstand. Daher gibt es für die relative Position des Rotors zum Stator nur 36 oder 54.

Neueste Beiträge

mehr +
Suchen
×