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Elektrofahrräder vor Überladung schützen

16. März 2018E-Bike-Umrüstsatz

Eine Überladung sollte möglichst vermieden werden. Die Ladeparameter müssen genau auf den Akku abgestimmt sein. Außerdem sollten die Betriebsbedingungen des Akkus in der warmen Jahreszeit und die Veränderungen während seiner gesamten Lebensdauer genau bekannt sein.

 

Nach einer Erwärmung sollte der Akku gekühlt werden. Warten Sie mit dem Laden, bis seine Temperatur wieder normal ist. Der Akku sollte möglichst so eingebaut werden, dass die Wärme gut abgeleitet werden kann. Bei Überhitzung muss der Ladevorgang abgebrochen werden. Ladegerät und interne Nabenschaltung des Elektrofahrrads sollten überprüft werden. Ist der Entladegrad des Akkus gering oder die Umgebungstemperatur sehr hoch, sollte die Ladezeit verkürzt werden.

 

Bei einem Kurzschluss des Akkus kann der Kurzschlussstrom mehrere Hundert Ampere erreichen. Je besser der Kurzschlusskontakt ist, desto höher ist der Kurzschlussstrom. Dadurch erhitzen sich alle Verbindungsteile stark; an der schwächsten Stelle entsteht besonders viel Wärme. Die Verbindung kann schmelzen und einen Kurzschluss verursachen.

 

Ist der Kurzschluss des Akkus nur von kurzer Dauer oder der Strom nicht besonders hoch, wird die Verbindung möglicherweise nicht unterbrochen. Dennoch überhitzt sie, wodurch das Bindemittel um den Verbindungssteg beschädigt werden kann. So können versteckte Schäden wie Undichtigkeiten entstehen.

 

Ein Kurzschluss des Akkus muss daher unbedingt vermieden werden. Bei der Montage und Verwendung ist besondere Vorsicht geboten. Es müssen isolierte Werkzeuge verwendet werden. Zunächst sollten alle Verbindungen außer dem Akku angeschlossen und auf Kurzschlüsse geprüft werden. Erst danach wird der Akku angeschlossen. Die Standardverkabelung muss gut isoliert sein, damit sich überlappende Kabel nicht durch Druck beschädigen.

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