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Defekte an Elektrofahrrädern lassen sich in zwei Kategorien einteilen

8. Februar 2018E-Bike-Teile

Die eine Kategorie sind sporadische Fehler: Damit sind Fehler gemeint, die manchmal auftreten und manchmal nicht oder für die es keine eindeutigen Regeln gibt. Ein Beispiel ist eine Lötstelle am Kupferdraht des Controllers, die manchmal guten Kontakt hat. Dann läuft der Motor normal. Bei schlechtem Kontakt startet der Motor manchmal nur mit geringer Leistung.

Bei dieser Art von Fehler sollten zunächst die damit zusammenhängenden Bereiche analysiert und die relevanten Werte gemessen werden. Wenn sich vorerst kein Anhaltspunkt ergibt, ist der einfachste und effektivste Weg, die Bauteile auszutauschen – zum Beispiel das Rad des Elektrofahrrads.

Die zweite Kategorie sind dauerhafte Fehler: Ein solcher Fehler bleibt nach seinem Auftreten unverändert. Der Fehlerbereich weitet sich nicht aus, der Fehler verlagert sich nicht und das Fehlerbild bleibt gleich.

Ist die elektrische Bremse beschädigt, lässt sich die Stromversorgung des Motors nicht unterbrechen. In diesem Fall kann sie durch ein neues Produkt ersetzt werden. Diese Art von Fehler lässt sich vergleichsweise leicht beheben. Mit grundlegenden theoretischen Kenntnissen kann man den Fehler meist zunächst eingrenzen und anschließend die Bauteile austauschen, um die Erfolgsquote bei der Reparatur zu erhöhen.

Bei der Reparatur gilt grundsätzlich: Fehler möglichst eingrenzen. Einfache Probleme sind bereits überschaubar; bei komplexen Problemen kommt es darauf an, den Knackpunkt zu finden und eine Lösung zu erarbeiten.

Dreht sich bei einem Fahrzeug der Lenkmotor nicht und funktioniert das Display nicht ordnungsgemäß, kann man zunächst das Display abklemmen und nur Motor, Akku und Controller anschließen. Anschließend lassen sich die Messwerte überprüfen und analysieren, zum Beispiel ob der Motor normal läuft. Prüfen Sie danach erneut das Display.

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